11.02.2005

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Sehr verbunden

Rettungsdienste kommen schneller zum Unfallort, geschäftliche und private Treffen sind leichter zu vereinbaren und zu verlegen – Handys haben unser Leben vereinfacht. Doch damit geht ein erbarmungsloser technischer Modernisierungszwang einher, der auch unser Sozialverhalten verformt.

Von DAN SCHILLER *

DER Handyboom hat uns in ein neues Kommunikationszeitalter katapultiert, das Freiheiten bietet, die viele vor zehn Jahren nicht einmal ahnen konnten. Mittels Mobiltelefonen können wir heute fast jeden Punkt der Welt anrufen, während wir uns selbst um den Globus bewegen – ein Zustand „ständigen Kontakts“1 . Und ständiger sowie ständig zunehmender Abhängigkeit. Deren Ausmaß zeigen einige Daten aus dem Jahre 2003.

Weltweit wurden über 500 Millionen Mobiltelefone verkauft. Ein Drittel der japanischen Bevölkerung nutzte den Internetservice ihres Netzanbieters. Handykunden in den USA telefonierten 912 Milliarden Minuten. In Europa wurden 113 Milliarden Nachrichten per SMS (Short Message System) übermittelt; in China wurden 220 Milliarden SMS-Nachrichten verschickt, mehr als sonst wo auf der Welt.2

Das offensichtliche Bedürfnis nach mobiler Kommunikation ist ein gesellschaftliches Produkt – und es wird gnadenlos vorangetrieben von Menschen, die nicht nur die entsprechenden Produktionsmittel kontrollieren, sondern auch ein politisches Interesse haben, die allgemeine Tendenz zum Individualismus zu beschleunigen und geografisch auszuweiten.

Entscheidend ist dabei die Macht der Anbieter. Konzerne wie QualComm, Motorola, Intel, Nokia, Sony Ericsson, Samsung, Vodafone, Hutchinson Whampoa, NTT DoCoMo, Microsoft und andere High-Tech-Firmen setzen im transnationalen Maßstab auf immer neue Handyspielereien und Serviceleistungen. In jeder Nische dieses wachsenden Marktes werden hektisch neue Produkte entwickelt: von spezialisierter Mikroelektronik über neue Netzwerke bis zu neuer Anbietersoftware für immer weitere Anwendungen. Die Branche brütet Innovationen im Schnellverfahren aus. Und sie strebt zu immer neuen Rekorden: Weltweit gibt es bereits mehr Handys als Festnetzanschlüsse.

Auch die Vermarkter legen sich gewaltig ins Zeug. Die Netzwerkbetreiber haben technische Standards entwickelt, die nicht zur Konkurrenz passen, um ihre Kunden an sich zu ketten.3 Das hat zur Fragmentierung des globalen Mobilfunkmarktes geführt, die es in manchen Ländern dem Reisenden immer mehr erschwert, mit dem Netz eines einzigen Anbieters auszukommen. Roaming, das Weiterleiten von Informationen aus einem Netz in ein anderes, ist zum profitablen Produkt geworden.

Ein hartnäckiges Problem ist auch das rapide Veralten der Geräte, sei es technisch bedingt oder aufgrund kurzfristiger Designmoden. Allein in den USA landen jährlich 40 bis 50 Millionen Handys im Müll.4 Das Neueste sind Konferenzschaltungen und eingebaute Kameras. Und nur die neuesten Geräte können sämtliche neuesten Serviceleistungen abrufen, die neuerdings von allen Anbietern vermarktet werden. Wenn also ein Telefonhersteller einen aktuellen Trend verpasst, fällt er sofort hinter die Konkurrenten zurück.

In Japan führt die gnadenlose Konkurrenz zwischen dem Branchenführer DoCoMo und dem Start-up KDDI zu immer neuen Experimenten.5 Im aktuellen Geschäftsjahr wird DoCoMo voraussichtlich 20 Prozent seiner Gewinne mit dem Übertragen und Herunterladen von Daten erzielen. Dieser Service, „I-Mode“, wird derzeit von 42 Millionen Usern genutzt, die in erster Linie Horoskope, Spiele und Klingeltöne nachfragen.6 Natürlich versuchen andere Firmen mit ähnlichen Angeboten Profite zu machen. Überall in Europa und in den USA erweitern die Netzbetreiber ihre Multimediaangebote. Mit Rieseninvestitionen in neue Systementwicklungen ist die gesellschaftliche Funktion der Telekommunikation neu definiert worden.7

Doch die Zukunft ist unvorhersehbar und von vielen Faktoren abhängig. Der Ausbau von Handy-Anbietersystemen setzt den Zugang zu großen Segmenten des elektromagnetischen Frequenzspektrums voraus, der unsichtbaren Ressource also, auf der auch Rundfunksendungen, Satellitenfernsehen und andere Formen elektronischer Kommunikation basieren. Diese Abhängigkeit hat den Markt stark verunsichert. Kurz vor dem Platzen der High-Tech-Bubble um die Jahrtausendwende verschleuderten in Panik geratene Mobilnetzanbieter ungeheure Summen in den staatlichen Auktionen für UMTS-Frequenzen, zum Beispiel 48 Milliarden Dollar allein in Deutschland. Damit wollten sie sich gegenüber ihren Konkurrenten die Infrastruktur für die Anbieternetze einer neuen Generation von Nutzungen sichern. Die Schulden, die viele Firmen dafür aufnahmen, waren eine der Ursachen für die Krise der Mobilfunkbranche in den Jahren 2001/2002, die tausende von Beschäftigten den Job kostete. Und infolge des weiteren Ausbaus von konkurrierenden Netzwerken hat die Branche nach wie vor Überkapazitäten zu verzeichnen. Daher sind die Mobilanbieter immer seltener in der Lage, ihre Preise durchzusetzen.

Der ruinöse Wettbewerb auf einem überbesetzten Telekommarkt hat weitere negative Folgen. In den USA häufen sich die Klagen über schlechte Servicequalität und fragwürdige Abrechnungen der Netzanbieter, etwa indem versteckte Gebühren und Aufpreise in den Rechnungen als obligatorische Steuern getarnt werden. Bei einer Umfragen bestätigten 11 Prozent der Befragten gravierende oder ständige Probleme mit ihren Rechnungen. Und ein Report für die US-Regierung dokumentiert als häufige Erscheinungen alle möglichen Mängel wie schlechte, unstabile und unterbrochene Verbindungen oder überladene Netze aufgrund unzureichender Kapazitäten – in die die Anrufer mit Billigangeboten gelockt werden. Nach diesem Bericht ist jedem fünften Nutzer in den USA bei mindestens jedem zehnten Gespräch die Verbindung abgerissen.8

Sieht in den USA so der Preis des Fortschritts aus? Die Überlastung der Mobilfunknetze ist ja nur ein Nebenfaktor. Die Serviceprobleme rührt viel eher daher, dass Handys „viel unzuverlässiger sind als ihre verkabelten Vorgänger“ , wie das Wall Street Journal schreibt. Selbst in Notfällen funktioniert das gute alte Festnetz besser. Dabei werben Handyanbieter gerade mit Sicherheit als Argument für den Handykauf.9 Die Netze verfügen auch in aller Regel über keine ausreichende Sicherheitsstromversorgung. Des Weiteren sind kabellose Netzwerke grundsätzlich unterdimensioniert und brechen etwa unter der Last zu vieler Anrufe zusammen, wie sich am 11. September 2001 gezeigt hat.10

Solche Mängel kann man selbstverständlich beheben. Doch ausreichende Back-up-Stromversorgung und der Ausbau der Netzkapazitäten würden natürlich größere Investitionen erfordern. Hier liegt das eigentliche Dilemma, betont ein kostenbewusster Branchenkenner: „Ein Serviceanbieter kann das nicht leisten und gleichzeitig im Geschäft bleiben.“11

Das von den neoliberalen Politstrategen bejubelte Konkurrenzprinzip hatte also in den USA ein Überangebot in der gesamten Telekommunikationsbranche zur Folge, paradoxerweise aber auch unzureichende Investitionen der einzelnen Netzanbieter. Und das wird sich so schnell nicht ändern, da die Branche weitgehend ungeregelt ist. Jedenfalls konnte die zuständige Regierungsbehörde, die Federal Communications Commission (FCC), auch 15 Jahren nach Einführung des kabellosen Telefonierens noch nicht einmal minimale Qualitätsstandards durchsetzen.

Die Macht der Unternehmen erklärt vieles, aber nicht alles. Dass die ganze Welt auf kabellose Kommunikation aus ist, führen manche auf den schlechten Zustand der Festnetzanschlüsse und fehlende Investitionen zurück – vor allem auf der südlichen Welthalbkugel. Aber was macht das Bedürfnis nach mobiler Kommunikation, also nach dem Handy aus? Der Drang nach ständiger Kommunikation liegt nicht in der menschlichen Natur.

Dieses Bedürfnis, in all seinen Formen, signalisiert vielmehr den Anbruch einer Periode der „mobilen Privatisierung“. Diesen Trend hat der Kulturkritiker Raymond Williams schon vor 30 Jahren identifiziert. Williams beschrieb eine komplexen Wechselwirkung zwischen dem Verschwinden kleinerer Produktionsstätten und Siedlungen und dem Trend zum „Eigenheim“, das weit von den Arbeitsstellen und den Verwaltungszentren entfernt liegt. Die mobile Privatisierung war für Williams nicht nur technisches Phänomen, sondern das komplexe und widersprüchliche Ergebnis einer Dialektik des Sozialen.12

Die ungehemmt wuchernden Städte und Vorstädte waren das bauliche Umfeld, in dem die mobile Privatisierung gedeihen konnte. Eine solche Siedlungslandschaft – mit dem entsprechenden Bedarf an Privatautos, Straßenraum und Parkplätzen – war auf neue Formen mobiler Kommunikation angewiesen. Williams entwickelte das Konzept der mobilen Privatisierung im Hinblick auf die Analyse von Rundfunk und Fernsehen, also der elektronischen Medien, die Millionen Haushalte an eine zentral produzierte Informations- und Unterhaltungsquelle anschließt.

Die kabellose Technologie setzt diese Tendenz fort, wobei die Hardware und das Sozialverhalten zunächst auf dem Fundament der Festnetzsysteme aufbaute. Denn zumindest in einer entwickelten Marktwirtschaft nahm das Festnetztelefon innerhalb der auf dem Privathaushalt basierenden Wohnverhältnisse eine zentrale Stelle ein, insofern es den Menschen erlaubte, mit ihrer Umgebung „in Verbindung“ zu bleiben. Kein Wunder, dass bereits vor hundert Jahren „Benimmregeln“ für Telefonnutzer entstanden, um das neue Gerät, das nützlich, angenehm, aber auch ziemlich lästig sein konnte, in den Alltag zu integrieren.13 Wobei es auch darum ging, soziale Distanzen zwischen den Benutzern der Apparate neu zu bestimmen.

Ein ähnlicher Prozess lässt sich heute beobachten. Wie oft werden Handybenutzer als Laut-Sprecher beschimpft, die andere zwingen, ihre Privatgespräche mitzuhören. Mobiltelefone sind omnipräsent: auf dem Schulhof, im Büro, auf der Autobahn, im Restaurant, in allen sozialen Sphären. Unser gesellschaftliches Leben wird durch Handys verformt, umgeprägt.

Doch die neuen Freiheiten sind höchst ungleich verteilt. Denn der mobilen Privatisierung via Handy liegen unter anderem veränderte Erfahrungen in der Arbeitswelt zugrunde. Der Lohnarbeiterstatus hat komplexe Auswirkungen auf die soziale Prägung des neuen „Dauerkontakts“. Mobiltelefone erlauben uns zwar, während der Arbeit persönliche Gespräche zu führen, doch wir sind auch jederzeit über das Handy für den Chef erreichbar. Andererseits können wir mit unseren Handys die Zeit nach der Arbeit viel effektiver planen. Mobiltelefone erwecken ein Gefühl von Freiheit, während sie umgekehrt diese Freiheit auch stärker einschränken.

Es genügt ein Blick nach China, das seit 2003 mit 269 Millionen Nutzern zum größten nationalen Handymarkt der Welt avanciert ist. Dort liegt das gesellschaftliche Bedürfnis nach mobiler Kommunikation nicht nur im immensen Wachstum der Mittelklasse begründet, sondern auch in den internen Migrationsprozessen. Der Trend wird zusätzlich durch den neu entstandenen Bedarf an mobiler Arbeit und durch lange Arbeitszeiten angeheizt. Nach Angaben der Arbeitssicherheitsbehörde arbeiten etwa in der Boomprovinz Guangdong nur 30 Prozent aller Beschäftigten 8 Stunden pro Tag, 46 Prozent dagegen 14 Stunden.14 Dagegen ist in den USA die Arbeitszeit seit 1970 nur bei jedem fünften Beschäftigten angewachsen, und dies – im Gegensatz zu China – vor allem als Folge sinkender Reallöhne. Zugleich nehmen immer mehr Frauen Lohnarbeit an. Dieser Trend hat natürlich den Gebrauch der Handytechnologie gefördert, weil durch die Berufstätigkeit die Betreuung unselbstständiger Kinder und die Bewältigung der hausfraulichen Arbeiten immer komplizierter und zeitraubender wird.

Wie der Computer hilft das Mobiltelefon, die Arbeit so zu „befreien“, dass sie sich in das einst private Umfeld verlagern lässt. In diesem Kontext spielt das Auto eine große Rolle. US-Bürger unternehmen für berufliche und private Zwecke täglich 1,1 Milliarden Kurztrips, davon 87 Prozent mit dem Auto. Im Durchschnitt sitzt ein US-Amerikaner täglich fast eine Stunde hinter dem Steuer.15 Dies erklärt, warum die Amerikaner von den 400 Milliarden Minuten, die sie 2003 an ihren Handys hingen, 40 Prozent im Auto vertelefonierten.16 Auch dies ist kein naturgegebene Entwicklung. Vielmehr hat das Auto, Produkt einer früheren Phase der individuellen Mobilisierung, diese Entwicklung aktiv strukturiert. Die Zeit zum Telefonieren steht schließlich zur Verfügung.

Auch die Volksgesundheit wird durch die neueste Entwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer Harvard-Studie aus dem Jahre 2002 waren in den USA Autofahrer, die mit dem Handy telefonierten, für etwa 6 Prozent aller Unfälle verantwortlich und damit für 2 600 Tote und 330 000 Verletzte.17 Sinnvollerweise ist in vielen Ländern wenigstens die Nutzung von Handys ohne Headset verboten.

Insgesamt stellt die rasante weltweite Ausbreitung der Mobilfunktechnologie einen Versuch dar, das Irrationale zu rationalisieren: einen Rest an persönlicher Würde in einer Gesellschaft zu retten, die zunehmend außer Kontrolle gerät. Dabei zeigen sich am Horizont bereits weitere, noch bedenklichere Entwicklungen. Zum Beispiel auf dem Feld des mobilen Kommerzes, bei dem das Handy zum sell-phone wird. Firmen wie Vodafone hoffen, „bald jedem Menschen ortsspezifische Informationen senden zu können, egal wo sich der User gerade befindet“.

Dabei kann es sich um Verkehrsinformationen, allgemeine Nachrichten oder Wetterberichte handeln, hauptsächlich jedoch, wenn es nach den Anbietern geht, um Telemarketing.18 Die Kunden der australischen Firma Telstra werden schon heute massiv belästig. Wenn sie die „Dial-a-Coke“-Nummer wählen, die auf sämtlichen Getränkeautomaten steht, können sie eine Flasche ziehen und die Kosten für Getränk und Anruf erscheinen auf ihrer Handyrechnung.19 Zwei der weltgrößten Musikkonzerne – Universal und Sony Music – haben ihre Künstler gebeten, Songs zu neuen 90-Minuten-Soundtracks zu mixen, die sie per Handy verkaufen können.20

Auch neue Überwachungstechniken sind groß im Kommen. Laut propagiert wird das Handy etwa als kabellose Leine, an die Eltern demnächst ihre Kinder legen können. Weniger laut die neue Technologie, die es der Polizei oder Unternehmen ermöglicht, die Bewegungen von Gefangenen oder Beschäftigten zu verfolgen – oder auch die Bevölkerung insgesamt zu überwachen.21 So sieht sie aus, die verspielte und grenzenlose Welt, die uns die Telekommunikationsanbieter in Aussicht stellen.

deutsch von Elisabeth Wellershaus

* Professor an der University of Illinois, Urbana-Champaign.

Fußnoten: 1 James E Katz und Mark Aakhus, „Perpetual Contact“, Cambridge University Press, 2002. 2 Siehe The Wall Street Journal (WSJ), Februar 2004, B5; WSJ, 4. März 2004: B4; WSJ, 19. Juli 2004: A1, A7; WSJ, 16. Oktober 2003, B4, B6; WSJ, 6. Juli 2004, A22. 3 WSJ, 15. November 1999, A6. 4 New York Times, 28. Februar 2002, D7. 5 WSJ, 17. Mai 2004, B4. 6 WSJ, 4. März 2004, B4. 7 WSJ, 19. November 2003, B8; WSJ, 12. Juni 2004, B4; The Financial Times, 2. Juli 2004, 17. 8 WSJ, 1. Mai 2003, D1, D3; Consumer Reports, Februar 2003, 15 f.; U.S. General Accounting Office, April 2003: www.gao.gov/cg-bin/getrpt?GAO-03-501. 9 WSJ, 24. November 2003, B1, B4; WSJ, 18. August 2003, B4 10 WSJ, 18. August 2003, B4; New York Times, 16. August 2003, B7. 11 WSJ, 24. November 2003, B1, B4. 12 Raymond Williams, „Television: Technology and Cultural Form“, London (Fontana) 1974, S. 26. 13 Carolyn Marvin, „When Old Technologies Were New“, London (Oxford University Press) 1988. 14 Josephine Ma, „Migrant Work still fraud with Risk“, in: South China Morning Post, 19. Juni 2004. 15 U.S. Department of Transportation, Bureau of Transportation Statistics, National Household Travel Survey. www.bts.gov/publications/national_household_travel_survey/. 16 WSJ, 19. Juli 2004, A1, A7. 17 WSJ, 2. Dezember 2002, A8. Siehe auch: www.hcra.harvard.edu/cellphones.html; Robert W. Hahn, James E. Prieger, „The Impact of Driver Cell Phone Use on Accidents“, Working Paper, Juli 2004, American Enterprise Institute-Brookings Joint Center for Regulatory Studies. 18 New York Times, 21. August 2000, 16 (Anzeige); WSJ, 18. November 2003, D4. 19 WSJ, 20. Oktober 2003, R3. 20 WSJ, 18. März 2004, B5. 21 New York Times, 21. Dezember 2003, 1,28.

Le Monde diplomatique vom 11.02.2005, von DAN SCHILLER