Die Hochmütigen und die Gemeinen

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Die Hochmütigen und die Gemeinen

Die Hochmütigen und die Gemeinen

Über die Niederlage der US-amerikanischen Intelligentsia

von Serge Halimi

Die ersten Auswirkungen der US-Wahl ließen nicht lange auf sich warten: Der mexikanische Peso ging auf Talfahrt, die Immobilienpreise in Frankreich steigen, und die EU-Kommission lockert ihre Sparauflagen. Die Demoskopen und Wahlforscher sind kleinlaut geworden, das Vertrauen in den Journalismus ist vollends zerronnen. Japan fühlt sich zur Aufrüstung ermutigt, Israel erwartet die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, und die Transpazifische Partnerschaft (TPP) ist so gut wie tot.

All das löst natürlich beunruhigende Fantasien aus: Wenn ein Mann, den fast alle Welt für inkompetent und vulgär hält, Präsident der Vereinigten Staaten werden kann, ist fortan alles möglich. Und ein Ansteckungseffekt dieser US-Wahlen erscheint ziemlich wahrscheinlich, weil deren unerwarteter Ausgang an allen Ecken der Erde registriert wurde.

Seit etwa zehn Jahren haben wir unzählige Wahlüberraschungen ähnlicher Art erlebt. Die Folge war fast immer, dass die abgestraften Regierenden nach etwa drei Tagen Reue ihre desavouierte Politik in aller Ruhe weiterbetrieben. Dass solche Missverständnisse zwischen Wählern und Gewählten – sprich: solche demokratischen Scheingefechte – sich ewig fortsetzen, ist naheliegend, zumal die Mehrheit der Protestwähler gewöhnlich fernab der großen Wirtschafts-, Politik-, Kunst-, Medien- und Universitätszentren lebt.

In New York und San Francisco haben die Menschen Hillary Clinton gewählt, die Londoner haben deutlich gegen den „Brexit“ gestimmt, und in Paris regiert im Rathaus seit den letzten Wahlen wieder die Linke, während im Rest des Landes die Rechte triumphiert.

Nach jeder Wahl können mithin die privilegierten Kreise einfach weiterregieren und sich getreulich an den Empfehlungen der EU-Kommission und der Presse orientieren, allzeit bereit, den wütenden Protestwählern psychologische oder kulturelle Defizite nachzusagen, um sie als Dummköpfe zu disqualifizieren, die sich von Demagogen manipulieren lassen.

Diese Wahrnehmung existiert, gerade in kultivierten Kreisen, schon seit Langem. Es ist kein Zufall, dass die endlosen Analysen der „autoritären Persönlichkeit“, die sich in jedem Trump-Wähler verberge, den sozialpsychologischen Porträts rechter wie linker „Staatsfeinde“ ähneln, die zur Zeit des Kalten Kriegs von Hütern der intellektuellen Ordnung wie dem US-Politologen Seymour Martin Lipset entworfen wurden. Der hat 1960 die Verbreitung autoritärer Neigungen in der Arbeiterklasse untersucht und kam zu dem Schluss, dass solche Menschen „in ihrer Kindheit unter Bestrafungen, Mangel an Liebe und einer allgemeinen Atmosphäre der Spannung und Aggressivität gelitten haben“. Das aber produziere in der Regel feindliche Gefühle, die sich in „Rassenvorurteilen, politischem Autoritarismus und Glauben an chiliastische Heilsversprechen ausdrücken“.1

Im April 2008, also acht Jahre bevor Hillary Clinton die Hälfte der 62 Mil­lio­nen Trump-Wähler als „bemitleidenswerte“ Menschen etikettierte, erklärte Barack Obama die paradoxe Stärke der Republikaner im kleinbürgerlichen Milieu damit, dass diese Gesellschaftsschicht gegen ihre eigenen Interessen handele: „Sie klammern sich an Waffen oder Religion oder ihre Abneigung gegen Leute, die anders sind, oder gegen Einwanderung und Freihandel, um ihre Frustration zum Ausdruck zu bringen.“ Frust gegen Vernunft.

Die gebildeten Leute, die häufig von der Rationalität ihrer Einstellungen überzeugt sind, sind fassungslos angesichts von Spießern, die dieser Vernunft allzu häufig misstrauen. Die geschilderte Haltung, die der französische Soziologe Pierre Bourdieu „Rassismus der Intelligenz“2 genannt hat, kommt bei „linken“ Neoliberalen, aber auch bei zahlreichen radikalen Intellektuellen und Akademikern immer klarer zum Vorschein.

Trumps Liebe zu den Ungebildeten

Am deutlichsten in dem Wahlkommentar des Philosophieprofessors Jason Brennan auf der Webseite der Zeitschrift Foreign Policy. Schon der Titel („Trump hat die Wahl gewonnen, weil die Wähler buchstäblich unwissend sind“) enthüllt die Intention des Autors, der dann im Vorspann kein Blatt vor den Mund nimmt: „Die Demokratie soll den Volkswillen umsetzen. Aber was, wenn das Volk keinen Schimmer davon hat, was es tut?“3

Wie es sich gehört, führt der Autor haufenweise Daten und imposante Argumente an: „Donald Trump hatte schon immer massiven Rückhalt bei den ungebildeten, schlecht informierten Weißen. Wie Bloomberg Politics im August berichtete, hatte Hillary Clinton kurz vor dem Urnengang bei den Wählern mit Collegeabschluss einen gigantischen Vorsprung von 25 Prozentpunkten. Demgegenüber hatte bei der Wahl 2012 Barack Obama in dieser Gruppe nur knapp vor Mitt Romney gelegen. Letzte Nacht haben wir etwas Historisches erlebt: den Tanz der Dummköpfe. Nie zuvor haben die gebildeten Wähler einen Kandidaten so geschlossen abgelehnt wie diesmal. Aber umgekehrt standen auch nie zuvor die weniger Gebildeten so geschlossen hinter einem Kandidaten.“

Brennan zeigt sich bei diesem Befund, der sein antidemokratisches Credo bestätigt, eher animiert als bestürzt. Für ihn steht fest, was die Politologen in langjähriger Forschung aufgedeckt haben: Die meisten Wähler haben „erschreckende“ Wissensdefizite, die ihre Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigen: „Sie wissen in der Regel, wer der Präsident ist, viel mehr aber nicht.“

Einige Leute strengen sich eben mehr an als andere – und erreichen dann, ob Republikaner oder Demokrat, einen höheren Bildungsgrad. Gleichzeitig sind die, die am meisten Glück haben, also die gebildeten Wähler wie Brennan, eher für Freihandel und Einwanderung, für Abbau der Staatsschulden, für die Rechte von Homosexuellen, für eine (progressive) Reform des Strafrechts und eine (konservative) Reform des Sozialstaats.

Kurzum: Hätten Informationsgrad, Bildung und Intelligenz am 8. November den Ausschlag gegeben, würde ein so rüpelhafter und unbelehrbarer Typ wie Trump nicht demnächst aus seinem dreistöckigen New Yorker Luxusapartment ins Weiße Haus umziehen. Schließlich hatte der Milliardär schon im Wahlkampf getönt: „Ich liebe die Ungebildeten.“

Gegen die These von Brennan gäbe es natürlich einiges einzuwenden. Zum Beispiel, dass Obama, der an der Universität von Chicago Jura gelehrt hat, seine zweimalige Amtszeit den Stimmen von Wählern mit mittlerem oder niedrigen Bildungsgrad verdankt. Oder dass zahlreiche Harvard-, Stanford- und Yale-Absolventen den Vietnamkrieg geplant, die Invasion des Irak vorbereitet und die Bedingungen für die größte Finanzkrise des Jahrhunderts geschaffen haben.4

Letztlich soll mit einer Wahlanalyse, die im Kern darin besteht, das Urteilsvermögen der Bürger infrage zu stellen, vor allem der Zeitgeist bedient werden – mit dem Ziel, das Überlegenheitsgefühl der zweifelsohne kultivierten Leser zu bestätigen. Eine solche Analyse birgt jedoch ein politisches Risiko. Ein „Rassismus der Intelligenz“, der auf die meritokratische Herrschaft der Gebildeten und Experten baut, ebnet häufig starken Männern den Weg, denen mehr an Gehorsam liegt als an Bildung. Das gilt besonders in Krisenzeiten.

Die meisten Kommentatoren der US-Wahlen haben sich auf die rassistische und sexistische Dimension konzentriert. Dabei interessierte sie allerdings kaum, dass trotz der „historischen“ Kandidatur Clintons die Frauen hinsichtlich der Wahlbeteiligung gegenüber den Männern im Vergleich zur letzten Wahl nur unwesentlich aufgeholt haben. Und dass auch der gigantische Abstand zwischen der Beteiligung von schwarzen und weißen Wählern kaum geschrumpft ist. Darauf hat der Filmemacher Michael Moore, der Trumps Wahlsieg vorhergesagt hatte, in einem Interview mit MSNBC hingewiesen: Millionen Menschen, die 2012 Barack Obama gewählt haben, hätten 2016 ihre Meinung geändert. Und das seien keineswegs Rassisten.

Der progressive Abgeordnete Keith Ellison aus Minnesota, ein afroamerikanischer Muslim, analysiert das Pro­blem der Demokraten ganz ähnlich. Viele Wähler hätten Hillary Clinton nicht getraut, weil sie zu städtisch, zu selbstsicher und zu nahe am Establishment sei. Deshalb habe sie bei den Latinos und Afroamerikanern nicht besonders gut abgeschnitten: „Die Vorstellung, es gehe allein um die weiße Arbeiterklasse, halte ich für falsch.“5

Spargel anbauen und mit dem Gewehr umgehen

Ellison war einer der wenigen Demokraten im Repräsentantenhaus, die Bernie Sanders unterstützt haben. Und Sanders unterstützt Ellisons Kandidatur für den Parteivorsitz. Der Herold der demokratischen Linken erklärte kürzlich, die Partei dürfe sich nicht mit „Identitätspolitik“ begnügen: „Es reicht nicht zu sagen: ,Ich bin eine Frau! Wählt mich! Nein, das reicht nicht. Wir brauchen ­eine Frau, die den Mut besitzt, der Wall Street, den Versicherungs- und den Pharmakonzernen . . . entgegenzutreten.“

Von einer solchen postidentitären Politik sind die Demokraten allerdings noch Lichtjahre entfernt. Für viele Abgeordnete gehört jeder Wähler in eine bestimmte Schublade, die jedoch nie ökonomisch definiert ist. Dann müssen eben Afroamerikaner, die gegen Clinton gestimmt haben, frauenfeindlich und weiße Trump-Wähler rassistisch sein. Dass Erstere etwa auch Stahlarbeiter sein könnten, die auf die protektionistische Rhetorik des re­pu­bli­kanischen Kandidaten abfahren, und Letztere auch Gutbetuchte, die Trump sein Versprechen von Steuersenkungen abnehmen, ist in der Gedankenwelt vieler Demokraten offenbar nicht vorgesehen.

Dabei waren Bildung und Einkommen für das Wahlverhalten entscheidender als Geschlecht und Hautfarbe. Insbesondere das Bildungsniveau hat gegenüber der letzten Wahl stärker als alle anderen Variablen an Bedeutung gewonnen: Bei weißen Wählern ohne Hochschulabschluss hatten die Republikaner vor vier Jahren 25 Prozentpunkte Vorsprung vor den Demokraten, dieses Jahr waren es 39 Prozentpunkte.6 Bis vor Kurzem konnte ein Demokrat ohne diese Stimmen keine Wahl gewinnen. Doch angesichts der Tatsache, dass diese Bevölkerungsgruppe ständig schrumpft,7 dass ihr gewerkschaftlicher Organisationsgrad abnimmt und sie zudem immer „schlechter“ wählen, gewöhnen sich demokratische Politiker, die auf die Diversity-Karte setzen, zunehmend an den Gedanken, dass man eine Wahl auch gegen diese Leute gewinnen kann.

Dieses Problem betrifft nicht nur die USA. Der italienische Historiker Enzo Traverso schreibt über seine Studierenden auf beiden Seiten des Atlantiks: „Niemand würde je sagen, dass er Trump wählt. Der Diskurs ist überall in etwa der gleiche: ‚Wir sind kultiviert, ehrenwert, intelligent‘ – und reich. Die anderen da drüben sind die Prolls, ,die Schmutzigen, Hässlichen und Gemeinen‘, wie der Titel eines berühmten italienischen Films lautet. Aber genau so haben die Nationalisten über die Arbeiterklasse gesprochen.“8

Wer diese „Prolls“ auf nützliche Weise schelten will, sollte bei ihnen besser eine gewisse Glaubwürdigkeit erworben haben. Je mehr sich jedoch die Zensoren der Falschwähler in abstrakte, unverständliche Diskurse verstricken und nur noch radikal-schicke Phrasen dreschen, desto weniger Gehör finden sie im Amerika der kleinen Dörfer und ruinierten Landstriche, wo die Selbstmordraten steigen und die Leute sich fast ausschließlich für ihre eigenen Lebensbedingungen interessieren.

Das erklärt, warum die Rechte es geschafft hat, den Antiintellektualismus auszunutzen, indem sie sich das Vorurteil als kulturelle Identität zu eigen machte.9 Schon 2002 versuchten die Republikaner, in einem vielzitierten Text das Redneck-Stigma positiv umzudeuten. Da konnte man lesen, dass die „roten Amerikaner“ (Rot ist die Farbe der Republikaner) zwar nicht wissen, „wie man postmoderne Literatur dekonstruiert, dem Kindermädchen richtige Anweisungen gibt oder einen Cabernet mit Süßholzabgang verkostet“. Aber dafür könnten sie „tolle Kinder aufziehen“, „Stromkabel im eigenen Haus verlegen“, „beiläufig und ohne Scheu über Gott reden“ und dazu Motoren reparieren, angstfrei mit Gewehren und Kettensägen umgehen, Spargel anbauen und in Frieden leben, auch ohne Alarmanlagen, Sicherheitspersonal oder Psychotherapeuten.10

Die meisten „roten Amerikaner“ le­sen auch nicht die von Trump als „kor­rupt“ und „unehrlich“ bezeichnete „Lügenpresse“, die er auf seinen Wahlkampfveranstaltungen ausbuhen ließ. Dabei verdiente es gerade der designierte Präsident, von Journalisten überführt zu werden, hat er doch selbst während seiner gesamten Kampagne gelogen, dass sich die Balken biegen. Allerdings gilt die Wahrheit nicht unbedingt als das universellste oder gar profitabelste Produkt der US-Medien. Und diese haben selbst – mit ihrer unkritischen Unterstützung Clintons und ihrem fehlenden Verständnis für die Trump-Wähler – zu dem geschilderten soziokulturellen Abkapselungsprozess beigetragen.

Der New-York-Times-Kolumnist Nicholas Kristof hat dies kürzlich gegenüber dem Sender Fox offen eingestanden: „Ein Problem des Journalismus besteht darin, dass er alle möglichen Formen von Vielfalt fördert, nur nicht die ökonomische. Wir haben zu wenige Leute aus dem ländlichen und dem Arbeiter­mi­lieu in unseren Reihen.“ Da dieses soziologische Bias in den USA schon seit 25 Jahren dokumentiert und kommentiert wird, kann man darauf wetten, dass sich in dieser Hinsicht so bald nichts ändern wird.

Derweil sind die „Antisystem“-Kandidaten eifrig dabei, sich den von ihnen selbst geschürten Hass auf die Medien zunutze zu machen. In Italien zum Beispiel zieht Guiseppe „Beppe“ Grillo für sich und seine Partei aus dem Ergebnis der US-Wahl eine aufmunternde Lehre: „Sie nennen uns Sexisten, Schwulen- und Lesbenhasser, Demagogen und Populisten. Sie merken gar nicht, dass Millionen Menschen ihre Zeitungen nicht mehr lesen und ihre Fernsehkanäle nicht mehr einschalten.“11

Einige haben es inzwischen durchaus gemerkt. Zum Beispiel der Journalist und Autor Frédéric Beigbeder. Der ehemalige Werbetexter gestand auf France Inter mit entwaffnender Klarheit, dass er und seinesgleichen heute kaum noch Einfluss ausüben: Noch Anfang November habe er mit naiver Überzeugung behauptet, dass Donald Trump die US-Wahlen verlieren werde. Aber nicht ein einziger Intellektueller habe es geschafft, durch Schreiben oder Reden den Trump-Sieg zu verhindern. „Die Regierung des Volkes durch das Volk ist das einzige System, in dem ich leben möchte. Aber kenne ich das Volk überhaupt? Ich wohne in Paris, jetzt bin ich gerade in Genf; ich verkehre mit Schriftstellern, Journalisten, Filmemachern.“ Und er bekennt: „Mein Leben ist komplett vom Leiden des Volkes abgeschnitten. Das ist keine Selbstkritik, sondern eine einfache soziologische Feststellung. Ich reise zwar quer durchs Land, aber die Menschen, die ich treffe, interessieren sich für Kultur – eine kleine intellektuelle Minderheit, die nicht repräsentativ für das große Aufbegehren im Land ist.“

Die Kalifornier haben mit großer Mehrheit für Hillary Clinton gestimmt. In den gutbürgerlichen Akademikervierteln, in denen fast nur Weiße wohnen, erzielte die demokratische Kandidatin sensationelle Ergebnisse. Jetzt fordern einige Kalifornier, angewidert vom Wahlsieg Trumps, einen „Calexit“, sprich die Sezession ihres Bundesstaats. Zwar ist der kalifornische Vizegouverneur Gavin Newsom dagegen. Aber der Exbürgermeister von San Francisco, wo Donald Trump lediglich 9,78 Prozent der Stimmen erhielt, will auf andere Weise gegen die Politik des designierten Präsidenten kämpfen: Ihm schwebt ein Bündnis mit anderen „aufgeklärten“ westlichen Politikern vor. Er muss nur noch welche finden.

1 Seymour Martin Lipset, „Soziologie der Demokratie“, Neuwied am Rhein (Luchterhand) 1962. Die Stelle wurde neu und verständlicher übersetzt.

2 Pierre Bourdieu, „Soziologische Fragen“, Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1993.

3 Jason Brennan, „Trump won because voters are ignorant, literally“, Foreign Policy, Washington, D. C., 10. November 2016.

4 Siehe Lambert Strether, „Three myths about Clinton’s defeat in election 2016 debunked“, Naked Capitalism, 14. November 2016, www.nakedcapitalism.com.

5 „Vice News“, HBO, 16. November 2016.

6 Thomas Edsall, „The not-so-silent white majority“, The New York Times, 18. November 2016. Unter weißen Akademikern ist der Vorsprung der Repu­bli­ka­ner hingegen von 14 auf 4 Prozentpunkte geschrumpft.

7 Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist von 1960 bis 2016 von 83 auf 34 Prozent gesunken.

8 Politis, Paris, 17. November 2016.

9 Serge Halimi, „Stratagème de la droite améri­caine : mobiliser le peuple contre les intellectuels“, Le Monde diplomatique, Mai 2006.

10 Blake Hurst, „Seeing Red“, The American Enterprise, Washington, D. C., März 2002.

11 The International New York Times, 14. November 2016.

Aus dem Französischen von Richard Siegert

Le Monde diplomatique vom 08.12.2016, von Serge Halimi