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Seine meist kleinformatigen Bilder spielen mit Elementen des Minimalismus und der Abstraktion, sind aber durch ihr Format, die verwendeten Materialien und die Art, wie der Künstler mit der Farbe arbeitet, sehr viel persönlicher und intimer als das, was man gemeinhin mit Minimalismus assoziiert.
Die Arbeiten wirken spielerisch, einladend und poetisch und keineswegs abweisend oder streng. Sie lassen vielfältige Assoziationen zu und irritieren unsere Wahrnehmung, die Grenze zwischen Abstraktion und Repräsentation bleibt verschwommen. Connors benutzt nicht nur Leinwand als Bildträger, sondern auch alltäglichere Stoffe - so bespannt er beispielsweise auch mal einen Keilrahmen mit Hemdstoff oder dem Stoff, an dem er seinen Pinsel abgewischt oder Farben getestet hat. Zudem bezieht er oft den Rahmen mit ein, so dass die Arbeiten objekthaft beziehungsweise fast bildhauerisch werden.
Matt Connors ist 1973 geboren. Er lebt und arbeitet zurzeit in Los Angeles. Für die Abbildungen danken wir der Galerie Lüttgenmeijer.
Wilhelm Werthern
Le Monde diplomatique Nr. 9089 vom 15.1.2010, 31 Zeilen, Wilhelm Werthern