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Ausgabe vom 13.11.2009

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Monika Baer

ist 1974 in Freiburg im Breisgau geboren und hat in Düsseldorf studiert. Als eine der wenigen Malerinnen nahm sie an der letzten Documenta teil. In ihrer Malerei verknüpft sie heterogene und disparate Elemente - malt beispielsweise einen Busen, der scheinbar aus der aufgetrennten und wieder zugenähten Leinwand kommt. Ihr Bilder lassen an den Surrealismus denken, aber auch an Pop-Art und sogar an die Romantik. Zwischen den Bildelementen scheint kein offensichtlich sinnhafter Zusammenhang zu bestehen. Monika Baer versteht ihre Bilder aber nicht als Illustrationen von Ideen; vielmehr geht es ihr um Grenzen und Brüche. In ihren jüngsten Bildern hat sich die Leinwand buchstäblich geöffnet: Sie wird zerschnitten und manchmal auch wieder zusammengenäht, manchmal auch nicht, so dass der Keilrahmen sichtbar wird. Ihre Arbeiten sind noch bis zum 19. Dezember in der Galerie Barbara Weiss, Berlin zu sehen. Wir danken der Galerie Barbara Weiss für die Abbildungen.
www.galeriebarbaraweiss.de

Wilhelm Werthern

Le Monde diplomatique Nr. 9038 vom 13.11.2009, 25 Zeilen, Wilhelm Werthern

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