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Ausgabe vom 8.5.2009

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Fakten

2007 lag das Durchschnittseinkommen arabischer Arbeiter bei 67 Prozent des Einkommens von jüdischen Arbeitern orientalischer (sephardischer) und bei 52 Prozent des Einkommens von jüdischen Arbeitern westlicher (aschkenasischer) Herkunft.

Das durchschnittliche Prokopfeinkommen der israelischen Araber betrug 7 700 Dollar im Jahr, das israelische Durchschnittseinkommen dagegen 19 000 Dollar.

2007 lebten 51,4 Prozent der arabischen Familien unter der Armutsgrenze, gegenüber 19,9 Prozent aller israelischen Familien.

Nur 5,86 Prozent der im Staatsdienst Beschäftigten sind Araber. Nur 18 Prozent der arabischen Frauen (dagegen 59 Prozent der arabischen Männer) sind berufstätig, bei den jüdischen Frauen beträgt die Quote 56 Prozent.

Seit der Staatsgründung 1948 entstand keine einzige neue arabische Siedlung, dagegen mehr als 600 jüdische Siedlungen.

Die israelischen Palästinenser verfügen über nur 3,5 Prozent des Grundeigentums im Land.

Arabische Ortschaften erhielten weniger als 5 Prozent aus dem Etat für Stadtentwicklung und nur 3 Prozent der staatlichen Haushaltsmittel insgesamt - obwohl die Palästinenser 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Fußnote:
Quellen: Berichte des UN-Flüchtlingshilfswerks für Palästina (UNRWA); Mossawa Center, The Human Rights Status of the Palestinian Arab Minority, Citizens of Israel, Haifa, Oktober 2008; ADVA Centre, Israel: Social Report 1998-2007, Tel Aviv, 2008. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle statistischen Daten auf den Stand von 2006.

Le Monde diplomatique Nr. 8879 vom 8.5.2009, 46 Zeilen,

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