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Ausgabe vom 9.10.2009

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Was wann geschah

1949: Mao Tse-tung proklamiert am 1. Oktober die Volksrepublik China. Tschiang Kai-schek flieht nach Taiwan.

1957: Im März startet die "Hundert-Blumen-Bewegung", mit der konstruktiv-kritische Äußerungen der Bürger gefördert werden sollen. Sie endet im Juni, als die Volkszeitung eine "Kampagne gegen die Rechten" startet.

1958: Der "Große Sprung nach vorn" beginnt: Es werden Volkskommunen eingerichtet, das Privateigentum wird abgeschafft.

1959: Liu Shaoqi wird Präsident der Volksrepublik. Massive Unterdrückung Tibets, der Dalai Lama flieht nach Indien.

1964: Frankreich erkennt die Volksrepublik China diplomatisch an.

1966: Beginn der "Großen Proletarischen Kulturrevolution".

1968: Repressionen gegen die Roten Garden. Zwischen 16 bis 20 Millionen junger Menschen werden zur Umerziehung aufs Land geschickt.

1971: Anstelle von Taiwan wird am 25. Oktober China von der UNO anerkannt.

1973: Rehabilitation der seit der Kulturrevolution ausgeschalteten politischen Führer, darunter Deng Xiaoping.

1976: Am 8. Januar stirbt Tschu En-lai; Demonstrationen in Peking. Da Deng Xiaoping repressive Maßnahmen ablehnte, wird er von Hua Guofeng abgelöst. Am 9. September stirbt Mao Tse-tung.

1977: Deng Xiaoping kehrt an die Macht zurück. Offizielles Ende der Kulturrevolution.

1989: Niederschlagung des Pekinger Frühlings durch Deng Xiaoping.

1997: Am 19. Februar stirbt Deng Xiaoping.

2002: Hu Jintao wird Präsident der Volksrepublik China.

2007/2008: China wird zur drittstärksten Wirtschaftsmacht weltweit. Aufstände und Unterdrückung in Tibet.

2009: Ethnische Unruhen in Xinjiang.

Le Monde diplomatique Nr. 9008 vom 9.10.2009, 56 Zeilen,

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