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Die nächste Ausgabe von LE MONDE diplomatique erscheint am 09.03.2012 als Beilage der taz und separat am Kiosk ab dem 11.2.2012
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Seit der Auflösung der Sowjetunion 1991 hat sich die Schachelite internationalisiert. Aus Geldmangel sind etliche russische (aber auch ukrainische, jugoslawische, bulgarische und so weiter) Schachmeister ins Ausland gegangen und haben die Mannschaften Frankreichs, der Schweiz oder der Vereinigten Staaten verstärkt. Nicht zuletzt auf ihnen ruhen die Hoffnungen des Westens. So hat Etienne Bacrot als derzeitige französische Nummer eins seit 1993 - damals war er zehn Jahre alt - vom Unterricht Josif Dorfmans profitiert, des ehemaligen Trainers von Garri Kasparow.
Auf dem Gebiet des Schachs hat Israel am meisten vom Zusammenbruchs der UdSSR profitiert. Von seinen zehn derzeit besten Spielern stammen nicht weniger als acht aus der ehemaligen Sowjetunion.
Zur Mannschaft der Vereinigten Staaten wiederum, die 1993 die Weltmeisterschaft gewann, gehören Gata Kamsky, Alexei Jermolinski, Boris Gulko und Gregori Kaidanow.
Katar darf mit der gebürtigen Chinesin Zhu Chen die Schachweltmeisterin der Jahre 2001 bis 2004 zu seiner Mannschaft zählen. Nachdem sie den besten Schachspieler des Landes geheiratet hatte, nahm sie dessen Staatsangehörigkeit an.
Der Russe Michail Gurewitsch, auch er ein früherer Lehrer von Kasparow und zeitweilig Nummer fünf der Weltrangliste, brachte es gar auf zwei Nationalitätenwechsel: 2001 wurde er belgischer Landesmeister; seit 2005 spielt er für die Türkei und gewann 2006 die dortige nationale Meisterschaft.
Le Monde diplomatique Nr. 8955 vom 7.8.2009, 53 Zeilen,