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Ausgabe vom 8.5.2009

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Zusammenhänge

Die Mitglieder des Australian Industry Greenhouse Network (AIGN) gründeten das Institute of Public Affairs (IPA), einen Thinktank, der wiederum die Australian Environmental Foundation (AEF) ins Leben rief. Einer der Chefs von AEF ist Mitglied der Lavoisier Group, die für ihre extrem feindselige Haltung gegenüber dem Kioto-Protokoll bekannt ist.

Ein weiterer AIGN-freundlicher Thinktank, der bei den Entscheidungen der australischen Regierung ebenfalls mitmischt, ist das Australian Apec Studies Centre. Es erarbeitet "wissenschaftliche Beweise", die sich gegen die Kioto-Ziele ins Feld führen lassen. Das tut auch ITS Global, dessen Forschungen häufig direkt von der Industrie finanziert werden.

Außerdem bestehen Allianzen zwischen diesen Thinktanks und staatlichen Institutionen: Hoch bezahlte Berater (bis zu mehreren tausend australischen Dollar pro Stunde), die beim AIGN unter Vertrag stehen, erarbeiten Modelle zur nachträglichen Rechtfertigung von Beschlüssen, die der Premierminister bereits angekündigt hat. So arbeitete die Consultingfirma Acil Tasman gleichzeitig für das IPA, für das US-amerikanische World Coal Institute sowie für das australische Ministerium für Industrie, Tourismus und Ressourcen. Die finanziellen Transaktionen zwischen Acil Tasman und ihren Kunden sind nach Auskunft von Guy Pearse "streng vertraulich".

Le Monde diplomatique Nr. 8879 vom 8.5.2009, 45 Zeilen,

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