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Das Öl der Saudis reicht nicht

von Michael T. Klare

Der terroristische Angriff auf die größte Ölverarbeitungsanlage Saudi-Arabiens in al-Abqaiq hat erneut vor Augen geführt, wie abhängig die Welt inzwischen von den saudischen Ölkapazitäten ist. Die Anlage von al-Abqaiq deckt allein etwa 8 Prozent der weltweiten Nachfrage ab. Wenn es den Selbstmordattentätern gelungen wäre, die Sicherheitsanlagen zu überwinden und ihre Sprengladung innerhalb des Komplexes zu zünden, hätten sie damit die globale Ölversorgung schwer und mit unmittelbarer Wirkung getroffen. Die saudischen Sicherheitsbehörden behaupten, dass sie fähig seien, ihre gigantische Ölinfrastruktur vor terroristischen Angriffen zu schützen. Aber extremistische Oppositionsgruppen haben weitere Angriffe auf solche Ziele angekündigt. Die Gefahr, dass die saudische Ölproduktion irgendwann wirksam unterbrochen wird, ist also weiterhin sehr groß.

Aber das terroristische Risiko ist nur eine der Gefahren, die sich aus der Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom saudischen Öl ergeben. Von weit größerer Bedeutung dürfte das Risiko sein, dass die Fähigkeit Saudi-Arabiens, den immer stärker werdenden Öldurst der Welt zu bedienen, beträchtlich überschätzt wird.

Seit sich in den USA und anderswo die Zweifel bezüglich der Zukunft der Ölversorgung mehren, haben sich in der Zunft der internationalen Erdölexperten zwei Lager herausgebildet. Da sind zum einen die Optimisten, die davon ausgehen, dass die Erdölquellen noch auf Jahrzehnte hinaus üppig sprudeln werden, und zum anderen die Pessimisten, die glauben, dass die Erdölvorräte in beschleunigtem Tempo zur Neige gehen.

Für die Argumentation beider Lager spielt Saudi-Arabien, der größte Öllieferant der Welt, eine entscheidende Rolle. Die Optimisten glauben, dass die Saudis ihre Ölförderung weiter erhöhen werden und damit die ständig steigende weltweite Nachfrage auch in Zukunft befriedigen können. Die Pessimisten behaupten, dass die saudischen Ölfelder bald nicht mehr so ergiebig sein werden, was jede Aussicht auf eine Ausweitung der globalen Erdöllieferungen zunichte machen würde. Will man sich ein Bild von der Ölversorgung des Weltmarkts machen, muss man also in jedem Fall zunächst Saudi-Arabien betrachten.

Die Bedeutung des arabischen Königreichs für die weltweite Ölversorgung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Das Land ist nicht nur der größte Rohölproduzent und -exporteur, sondern auch der einzige große Anbieter, der über eine beträchtliche Reservekapazität verfügt und daher in Krisenzeiten die Förderung in kürzester Zeit erhöhen kann. Diese einzigartige Fähigkeit war 1990 von entscheidender Bedeutung, als der Irak in Kuwait einmarschierte und die Produktion beider Länder für den Weltmarkt ausfiel. Damals fuhr Saudi-Arabien seine Fördermenge rasch in die Höhe und verhinderte quasi im Alleingang einen weiteren Ölschock, wie ihn die Welt schon nach dem arabischen Ölembargo von 1973 bis 1974 und nach der iranischen Revolution von 1979 bis 1980 erlebt hatte.

Aufgrund seiner einmaligen Funktion als Krisenpuffer wurde Saudi-Arabien von Washington lange Zeit als entscheidender Faktor für die Sicherung der eigenen Energieversorgung betrachtet. Als zum Beispiel die Rohölpreise im Frühjahr 2005 rapide stiegen, war die erste Reaktion von US-Präsident Bush, den damaligen saudischen Kronprinzen (und heutigen König) Abdullah auf seine Ranch in Crawford, Texas, einzuladen und um eine Erhöhung der saudischen Ölförderung zu bitten. Nach diesem Treffen sagte Bush den wartenden Reportern: „Der Kronprinz versteht, dass es sehr wichtig ist, für vernünftige Preise zu sorgen.“1 Und ein Mitarbeiter des Präsidenten verkündete, Abdullah habe eine erhöhte Förderung versprochen, was nach seiner Meinung „unvermeidlich eine positive, preisdämpfende Wirkung“ auf die Ölpreise haben werde.2 Die Zusagen Abdullahs haben die Preise bislang nicht fallen lassen, doch drängt Washington in Riad weiterhin darauf, die saudische Ölproduktion zu erhöhen.

Saudi-Arabien kann in Krisenzeiten also Produktionsausfälle wettmachen, wichtiger ist aber, welchen Anteil das Königreich an der künftigen Ölförderung haben wird. Dazu heißt es in einem Länderreport des Energieministeriums der USA vom Juni 2004: „Saudi-Arabien verfügt über ein Viertel der bekannten globalen Ölvorkommen und wird wahrscheinlich auf absehbare Zeit der größte Netto-Ölexporteur der Welt bleiben.“3 Alle vom US-Energieministerium veröffentlichten Einschätzungen gehen davon aus, dass die saudische Ölproduktion in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird und die Saudis die entscheidende Rolle bei der Bedienung der ständig steigenden Weltmarktnachfrage nach Ölprodukten spielen werden. In einem dieser Berichte wird vorausgesagt, Saudi-Arabien allein werde über ein Viertel der Ölmengen liefern, die zwischen 2001 und 2025 zusätzlich auf den Weltmarkt kommen.

Absolut unentbehrlich für den Weltenergiebedarf

Will man die Schlüsselrolle der Saudis voll erfassen, sollte man sich die Prognosen über die künftige Entwicklung von Angebot und Nachfrage ansehen, die alljährlich vom US-Energieministerium veröffentlich werden. 2004 lautete die Voraussage, das die Ölnachfrage von 2001 bis 2025 um 57 Prozent von 77 Millionen auf 121 Millionen Barrel pro Tag (mbd) zunehmen werde. Angesichts eines solchen Nachfrageanstiegs rechnete man für dieselbe Periode mit einer Erhöhung der saudischen Fördermenge um 120 Prozent, von 10,2 auf 22,5 mbd. Der Nettozuwachs beträgt somit 12,3 mbd. Kein anderes Land und auch keine Ländergruppe erreicht nach dieser Projektion auch nur annähernd die für die Saudis antizipierten Zuwachsraten. Am nächsten kämen ihnen noch die ehemaligen Sowjetrepubliken rund um das Kaspische Meer mit einem angenommenen Zuwachs von insgesamt 8,5 mdb im Zeitraum 2001–2025. Der Iran, der Irak und Kuwait zusammen kommen auf einen Zuwachs von 7,6 mdb, während man von Nigeria als dem führenden afrikanischen Produzenten nur etwa 1,6 mdb zusätzlicher Lieferungen erwartet. Für die meisten anderen Regionen der Welt wird eine sinkende oder stagnierende Produktion vorausgesagt. In dem Bericht sieht man also die für Saudi-Arabien projizierte zusätzliche Fördermenge von 12,3 mdb als absolut unentbehrlich an für die Befriedigung der auf 121 mdb gestiegenen Weltmarktnachfrage, die für 2025 angenommen wird.4

Bleibt nur eine Frage offen: Kann Saudi-Arabien seine Ölförderung im Zeitraum von 2001 bis 2025 tatsächlich um 12,3 Millionen Barrel pro Tag erhöhen, oder krasser formuliert: Ist das Land in der Lage, die Produktion um auch nur ein Barrel hochzufahren? Dies ist die entscheidende Frage, die unter Ölmarktanalysten heftig und kontrovers diskutiert wird.

Die Kontroverse wurde im Februar 2004 mit einem Bericht in der New York Times eröffnet. Darin hieß es, einige Analysten seien zu dem Schluss gekommen, dass die wichtigsten Ölfelder in Saudi-Arabien bereits stärker erschöpft seien als allgemein angenommen. Das wecke erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Saudis, die Förderung über die aktuelle Menge von 9 bis 10 Millionen Barrel pro Tag hinaus zu erhöhen. Obwohl die saudische Produktion in der Vergangenheit mit der Weltmarktnachfrage Schritt gehalten habe, schrieb die New York Times weiter, seien „die Ölfelder des Landes heute nicht mehr so ergiebig, weshalb man sich in der Ölindustrie und in der Regierung ernsthaft fragt, ob das Königreich in der Lage sein wird, den Öldurst der Welt in den kommenden Jahren zu stillen“5 .

Dieser Artikel verursachte in Saudi-Arabien natürlich erheblichen Ärger und Beunruhigung. Nur wenige Tage später erklärte Mahmoud Abdul-Baqu, Vizepräsident des staatseigenen Ölkonzerns Saudi Aramco und zuständig für die Erschließung neuer Förderquellen, bei einem Vortrag in Washington, sein Unternehmen sei durchaus in der Lage, die Ölförderung in den kommenden Jahren weiter zu steigern: „Wir haben das Potenzial, mehr Öl als jeder andere zusätzlich auf den Markt zu bringen. Wir werden noch mindestens weitere 70 Jahre liefern.“6 Noch emphatischer äußerte sich der saudische Ölminister Ali al-Naimi: Wenn die weltweite Nachfrage weiterhin steigen sollte, „sind wir darauf vorbereitet, diese Nachfrage zu befriedigen“7 .

Ähnlich beruhigende Stellungnahmen gab das US-Energieministerium ab, das in der Debatte um die globale Verfügbarkeit von Rohöl in der Regel eine optimistische Sicht der Dinge an den Tag legt. So stand im von diesem Ministerium veröffentlichen „International Energy Outlook“ für 2004 der Satz, dass die saudischen Verantwortlichen „auf ihre Fähigkeit vertrauen, eine deutlich höhere Produktionskapazität bis weit in die Mitte dieses Jahrhunderts hinein aufrechtzuerhalten“8 .

Das beste Öl ist abgeschöpft

Aber das war noch nicht das letzte Wort zu diesem Thema. Im Mai 2005 zündete der Experte Matthew R. Simmons eine publizistische Bombe. In seinem Buch „Twilight in the Desert: The Coming Saudi Oil Shock and the World Economy“ behauptete der Banker aus Houston, auf den meisten der großen saudischen Ölfelder gingen die Vorräte zur Neige, weshalb sie in den kommenden Jahren keine erhöhte Förderung erbringen könnten: „Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass Saudi-Arabien jemals in der Lage sein wird, die Ölmengen zu liefern, von denen die meisten Prognosen für die globale Ölproduktion ausgehen.“ Laut Matthew hat „die saudische Förderung ihren Spitzenwert bereits erreicht oder steht knapp davor […] und wird in sehr absehbarer Zukunft wahrscheinlich zurückgehen.“9

Nun ist Matthew (Matt) Simmons beileibe kein militanter Umweltschützer oder ein neurotischer Kämpfer gegen die Ölkonzerne. Er ist vielmehr Chef der Investmentbank Simmons & Company International, die zu den wichtigsten Partnern der globalen Ölindustrie zählt. Sein Finanzinstitut hat in den letzten Jahrzehnten zig Milliarden Dollar in die Energiebranche gesteckt und damit die Exploration und Erschließung neuer Ölvorkommen in aller Welt finanziert. In dieser Rolle wurde er zum Freund und Vertrauten von vielen Spitzenfiguren der Ölindustrie und der US-Regierung, zu denen auch Präsident Bush und Vizepräsident Richard Cheney gehören. Und natürlich verfügt er heute über umfangreiches Wissen und Datenmaterial über den Zustand der wichtigsten Ölfelder auf der ganzen Welt. Er ist damit einer der kenntnisreichsten Experten in der ganzen Ölbranche, und deshalb ist seine pessimistische Einschätzung der saudischen Ölförderungskapazitäten von so großer Bedeutung.

Die Argumentation von Simmons beruht im Kern auf vier entscheidenden Punkten: Erstens stammt das saudische Öl von nur vier bis fünf riesigen Ölfeldern. Zweitens wurden diese riesigen Felder vor 40 oder 50 Jahren erschlossen, das leicht förderbare Öl ist also bereits herausgepumpt. Drittens müssen die Saudis, um das hohe Förderniveau auf ihren wichtigsten Ölfeldern hoch zu halten, immer stärker auf die Methode der Wasserinjektion und andere technische Hilfsmittel zurückgreifen, um das Abfallen des natürlichen Öldrucks auszugleichen. Und viertens wird sich deshalb in diesen unterirdischen Ölfeldern die Relation von Wasser zu Öl mit der Zeit so verändern, dass es die weitere Extraktion des Rohöls erschwert oder gar unmöglich macht.

Simmons’ Buch ist keine leichte Lektüre. In der Hauptsache ist es eine detaillierte Darstellung der gigantischen Infrastruktur der saudischen Ölindustrie, die sich auf technische Analysen stützt, die saudische Ölingenieure über verschiedene Aspekte der Produktion auf den einzelnen Ölfeldern verfasst haben. Dabei geht es in weiten Teilen um das Altern der Ölfelder und die immer häufigeren Wasserinjektionen, die den Druck erhöhen sollen, aber am Ende zu einem Qualitätsverlust der noch nicht geförderten Ölreserven führen können. Mit der Auswertung dieser technischen Studien kann Simmons aufzeigen, dass für die größten Ölfelder Saudi-Arabiens das Ende ihrer produktiven Nutzbarkeit rasch näher rückt.

Auch auf diese Publikation reagierten die Saudis vergrätzt und alarmiert. Ölminister al-Naimi wies am 17. Mai 2005 auf einer Konferenz in Washington die Behauptungen von Simmons zurück und erklärte: „Ich möchte ihnen hier und heute versichern, dass Saudi-Arabien große Reserven hat und dass wir jederzeit bereit sind, die Förderung in dem Maße zu erhöhen, wie es der Markt diktiert.“10 Zuvor hatte er auf einer Konferenz in Paris den Plan verkündet, die saudische Ölproduktion bis 2009 von 10 auf 12 Millionen Barrel (mbd) pro Tag hochzufahren. Und er deutete sogar eine weitere Steigerung auf 15 mdb für den Fall an, dass die globale Nachfrage weiter zunimmt.11

Zu schwefelhaltig für viele Raffinerien

Doch die Fähigkeit der Saudis, ihre Produktion zu steigern, wird von den Experten mittlerweile sehr skeptisch beurteilt. Viele Analysten verweisen darauf, dass die zusätzlichen Ölmengen aus Saudi-Arabien einen sehr hohen Schwefelgehalt aufweisen, weshalb sie von vielen Raffinerien nicht verarbeitet werden können. Und sie haben auch registriert, dass die Saudis keine großen Anstrengungen machen, ihre Fördermengen zu erhöhen. So meinte etwa Jason Schenker von der Wachovia Corporation nach dem Gespräch zwischen Bush und Abdullah vom 25. April 2005 in Texas, das Treffen werde „keine wirkliche Veränderung bringen“12 .

Das auffälligste Anzeichen für diese veränderte Sicht der Dinge ist die neue Einschätzung des US-Energieministerium im neuen „International Energy Outlook“, der im Juli 2005 vorgelegt wurde. Wir erinnern uns, dass diese Publikation im Jahr davor prognostiziert hatte, die saudische Förderunge werde im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts um 12,3 mdb auf 22,5 mdb ansteigen. Die neue Ausgabe hingegen sieht für denselben Zeitraum einen Zuwachs um lediglich 6,1 mdb, das ist weniger als die Hälfte der 2004 vorausgesagten Zunahme. Heute prognostiziert das US-Energieministerium, dass die saudische Ölproduktion bis 2025 nur auf 16,3 mdb steigen wird. Diese Kehrtwende wird in der Publikation nicht näher erläutert. Aber man kann davon ausgehen, dass die von Simmons und anderen Skeptikern vorgelegten Analysen inzwischen auch das offizielle Denken in Washington beeinflussen.

Wahrscheinlich werden sich selbst die stark reduzierten Mengen, die Washington für die saudische Produktion bis 2025 prognostiziert, noch als viel zu optimistisch erweisen. Nicht einmal in seinen kühnsten Reden behauptete der saudische Ölminister al-Naimi, sein Land könne die Förderung auf über 15 mdb steigern. Ja, er hat nicht einmal explizit versprochen, man werde deutlich über eine Fördermenge von 12 mdb kommen. Und selbst dieses Niveau könnte, falls Simmons Recht behält, die Möglichkeiten des Königreichs übersteigen.

In dieser ganzen Diskussion wurde noch gar nicht die Frage berührt, welchen Einfluss die politische Situation in Saudi-Arabien auf die Förderungskapazitäten haben wird. Eine innenpolitische Umwälzung, wie sie im Iran nach dem Sturz des Schah-Regimes in den Jahren 1979 und 1980 erfolgte, hätte fast unabwendbar – und vielleicht für viele Jahre – eine verminderte Produktion zur Folge. Ganz ähnliche Auswirkungen hätte zweifellos eine terroristische Attacke auf saudische Ölanlagen.

Aber selbst wenn die politischen Verhältnisse in Saudi-Arabien einigermaßen stabil bleiben, kann man immer noch mit guten Gründen bezweifeln, dass das saudische Königreich die ständig zunehmenden Mengen an Erdöl liefern wird, von denen die optimistischen Voraussagen ausgehen. Allein schon aus diesem Grund sollten wir die globalen Energieprognosen mit Vorsicht genießen. Und bei allen Planungen müssen wir von einer Welt ausgehen, in der das weltweite Ölangebot wohl niemals ausreichen wird, die unersättliche Weltmarktnachfrage zu befriedigen.

Fußnoten: 1 Zitiert nach Reuters vom 25. April 2005, www .reuters.com. 2 Zitiert nach Los Angeles Times online edition, 25. April 2005, www.latimes.com/news. 3 U.S. Department of Energy, Energy Information Administration (DoE/EIA), Saudi Arabia, Country Analysis Brief, Juni 2004, www.eia.doe.gov/emeu/cabs/saudi.htm, June 23, 2004. 4 DoE/EIA, International Energy Outlook 2004, Washington, D. C., 2004, Tabellen A4 and D1. 5 Jeff Gerth, „Forecast of Rising Oil Demand Challenges Tired Saudi Fields“, New York Times, 24. Februar 2004. 6 Zitiert nach „Saudis Refute Claims of Oil Field Production Decline“, in: Oil and Gas Journal, 8. März 2004, S. 24. 7 Zitiert nach „Saudi Oil Minister Al-Naimi Sees Kingdom Sustaining Oil Supply Linchpin Role for Decade“, in: Oil and Gas Journal, 5. April 2004, S. 18. 8 . DoE/EIA, International Energy Outlook 2004, Washington, D. C., 2004, S. 37. 9 Matthew R. Simmons, „Twilight in the Desert“, Hoboken, N. J. (John Wiley) 2005, S. x-xi. 10 Donna Borak, „Saudi PM Says No Shortage of Oil Resources“, United Press International, 17. Mai 2001, www.washingtontimes.com, May 18, 2005. 11 Doris Leblond, „Saudi Production Growth Detailed in Paris Oil Summit“, Oil and Gas Journal, 2. Mai 2005, S. 33. 12 Bloomberg News, 25. April 2005, www.bloomberg.com. 13 DoE/EIA, „International Energy Outlook 2005“, Washington, D. C., 2005, Tabelle E1. Aus dem Englischen von Niels Kadritzke Michael T. Klare ist Professor für Peace and World Security Studies am Hampshire College in Amherst, Mass., und Autor von „Blood and Oil: The Dangers and Consequences of America’s Growing Dependency on Imported Petroleum“, New York(Henry Holt) 2004.

Le Monde diplomatique vom 10.03.2006,