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1. Oktober 1949: Ausrufung der Volksrepublik China. Mao Tse-tung ist Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsident und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der Kommunistischen Partei.
1957-1958: Beginn der Kampagne "Lasst tausend Blumen blühen!", die einen intellektuellen Pluralismus zulässt. Eine Kampagne "gegen die Rechte" setzt dieser Öffnung ein Ende.
Mai 1958: Beginn des Großen Sprungs nach vorn. Die Destabilisierung der Landwirtschaft und der Industrie führt zu einer gewaltigen Hungersnot.
1962: Bruch mit der UdSSR.
Januar 1964: Anerkennung der Volksrepublik durch Frankreich.
1966: Beginn der Kulturrevolution, begleitet von der Bewegung der Roten Garden (vor allem ab 1968). Tod Lin Biaos (1971), dem man Verschwörung vorwirft. Absetzung Deng Xiaopings (1976).
Oktober 1971: Der bislang von Taipeh gehaltene chinesische Sitz im Weltsicherheitsrat geht an Peking.
1972: Besuch Richard Nixons und Unterzeichnung des Kommuniqués von Schanghai: Die Vereinigten Staaten erkennen Taiwan als Teil Chinas an.
9. September 1976: Mao Tse-tung stirbt. Verhaftung der Viererbande.
Dezember 1978: Sieg der Linie Deng Xiaopings und offizieller Beginn der Wirtschaftsreformen.
15. Mai 1989: Hu Yaobang stirbt. Beginn der Studentendemonstrationen auf dem Tiananmen-Platz.
9. Juni 1989: Deng Xiaoping befiehlt der Armee, die "Konterrevolutionäre" zu vernichten (1 500 Tote).
1993: Jiang Xemin wird Staatspräsident der Volksrepublik China.
Februar 1997: Deng Xiaoping stirbt.
1. Juli 1997: Rückgabe Hongkongs an China.
Oktober 2003: Hu Jintao wird Nachfolger Jiang Xemins, der jedoch den Vorsitz der Zentralen Militärkommission der Kommunistischen Partei Chinas behält.
September 2004: Jiang Xemin übergibt auch seine verbliebenen Ämter an Hu Jintao, der nun Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsident und Vorsitzender der Militärkommission des Zentralkomitees ist.
Le Monde diplomatique Nr. 7482 vom 8.10.2004, 59 Zeilen,