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1986: Machtergreifung der "National Resistance Movement" in Uganda unter Yoweri Museveni.
1990: Beginn des Bürgerkrieges in Ruanda.
1993: Erste freie Wahlen in Burundi, Friedensabkommen in Ruanda. Als Tutsi-Soldaten Burundis neuen Präsidenten ermorden, beginnt eine Hutu-Rebellion.
1994: Ruandas Regierung organisiert den Völkermord an 800.000 Menschen, zumeist Tutsi. RPF-Rebellen besiegen das Völkermordregime, das nach Zaire flieht.
1996: Militärputsch in Burundi. In Zaire organisieren Ruanda und Uganda eine Rebellion, geführt von Laurent-Désiré Kabila.
1997: Kabilas Rebellen erobern Zaire und rufen die Demokratische Republik Kongo aus.
1998: Kabila bricht mit Ruanda und Uganda, die eine neue Rebellion im Osten Kongos starten.
2001: UN-Blauhelme im Kongo. Friedensabkommen in Burundi.
Le Monde diplomatique Nr. 6677 vom 15.2.2002, 28 Zeilen,