Neues LMd-Dossier zu
Pakistans Elend
Tony Judt 1948-2010
Eine alternative Zukunft
Gross-Israel oder binationaler Staat
Atlas der Globalisierung: Der Film
Die nächste Ausgabe von LE MONDE diplomatique erscheint am 10.09.2010 als Beilage der taz und separat am Kiosk ab dem 11.9.2010
In Jens Hausmanns Malerei, die sich viel mit Architektur auseinandersetzt, geht es um die uneingelösten Versprechen der Moderne. Seine Arbeiten zeigen immer wieder moderne Häuser und deren Bewohner. Man fühlt sich an Edward Hopper und David Hockney erinnert - aber trotz ihres Humors haben Hausmanns Bilder nichts von Hockneys Optimismus. Vielmehr scheinen sie den Moment vor der Katastrophe, die Sekunde vor dem Ausbruch der Krise zu zeigen. Wie es weitergeht, ob die Apokalypse kommt, weiß man nicht. Aber dass es nicht so weitergehen kann wie bisher, ist klar. Jens Hausmann ist 1964 in Meiningen geboren, hat in Dresden studiert und lebt und arbeitet in Berlin. www.jenshausmann.eu und www.galerie-schuster.de
Wilhelm Werthern
In jeder Ausgabe präsentiert die deutschsprachige LE MONDE diplomatique eine/n (zumeist zeitgenössische/n) KünstlerIn mit ausgewählten Werken. So erhalten unsere LeserInnen kleine Einblicke in außersprachliche Darstellungen und Verarbeitungen individueller wie gesellschaftlicher Prozesse. Neben einem kurzen einführenden Text gibt es Hinweise auf aktuelle Ausstellungen und Kataloge zum Weitersehen.
© taz-Verlag, Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz-Verlags