


Besuchen Sie uns auf der Bildungsmesse didacta vom 14.-18.2. in Hannover in Halle 16 Stand B06.
Für Studierende und SchülerInnen: 6 Monate LMd plus Geschichtsatlas für 24 € (statt 28,50), weitere Infos
DVD-Box mit 6 Filmen zum Atlas der Globalisierung, Länge 315 Minuten, 40 €, weitere Infos
Die nächste Ausgabe von LE MONDE diplomatique erscheint am 09.03.2012 als Beilage der taz und separat am Kiosk ab dem 11.2.2012
von Wendy Kristianasen
Die AKP-Regierung in Ankara hat ihre innenpolitische Macht gefestigt - vor allem auf Kosten des Militärs. Das ermöglicht ihr auch eine neue Rolle als Vermittler in der Region. Architekt dieser Außenpolitik ist Ahmet Davutoglu. Die Türkei könnte für die EU bald wieder interessanter werden. weiter »
von Niels Kadritzke
Erdogan hat die Wahlen im Juli 2007 klar gewonnen. Wer diesen Sieg als eindeutiges Resultat sieht, unterliegt jedoch einer optischen Täuschung. Denn die prekäre Machtbalance innerhalb des politischen Systems ist kaum verändert. Der stärkste Machtblock bleibt das kemalistische Establishment, das sich auf Sicherheitskräfte, Geheimdienste und vor allem auf die Armee stützt. weiter »
von Niels Kadritzke
Nach dem Wahlsieg der Regierung Erdogan hat in der Türkei eine Verfassungsdebatte begonnen. Die Verfassung von 1982, mit der das Militär der Gesellschaft einen erstarrten Kemalismus verordnet hatte, soll durch ein neues Grundgesetz abgelöst werden. Es könnte den demokratischen Prozess unumkehrbar machen und den türkischen EU-Beitritt wahrscheinlicher werden lassen. weiter »

Frauen bei einer Demonstration in Istanbul (Foto: Reuters)
von Niels Kadritzke
Das Kopftuch in der Öffentlichkeit ist der kritischen türkischen Linken ein Dorn im Auge. So sehr, dass sie in Istanbul immer mehr Frauen mit Kopftüchern sieht, obwohl die Zahlen eigentlich sinken. weiter »
von Niels Kadritzke
Immer noch erkennt die türkische Regierung den Mord an über einer Million armenischer Bürger des Osmanischen Reichs nicht als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" an. Das kemalistische Erbe verstellt den offenen Blick auf die dunklen Seiten der eigenen Geschichte. Doch die kritischen türkischen Historiker werden sich auf die Dauer nicht bevormunden lassen. weiter »
Fahnenmeer vor dem Mausoleum Atatürks (Foto: Reuters)
von Ece Temelkuran
Die Kurden zweifeln zunehmend, ob sie mit den USA auf den richtigen Verbündeten gesetzt haben. weiter »
von Olivier Piot
Eine Reise von Diyabakir über Van bis an die Grenze zum Irak. weiter »
von Niels Kadritzke
Die Debatte über eine neue türkische Verfassung wird seit Oktober vom Kurdenproblem überlagert. Die offensiven Aktionen der PKK, deren Basen im Nordirak liegen, haben die türkische Armee gereizt, die seit über zwanzig Jahren die Kurdenpolitik der Türkei bestimmt. weiter »
Die Kurden sind ein Volk ohne Staat. Die 30 Millionen Kurden des Nahen Ostens leben im Irak, in Syrien, der Türkei und dem Iran. Bis vor kurzem waren sie nirgendwo als nationale Gruppe oder Minderheit anerkannt. Nun weckt das autonome Kurdistan innerhalb des Irak neue Hoffnungen - dies kann aber auch eine neue Zersplitterung der Region bedeuten.
aus: Atlas der Globalisierung, S. 158/159

von Mischa Gabowitsch
Russland ist heute der zweitwichtigste Handelspartner der Türkischen Republik. Beide Beinahe-Nachbarländer sind Rumpfstaaten ehemaliger Großreiche, die am Westen orientiert waren. Und beide werden bis heute von Europa auf Distanz gehalten. weiter »
von Niels Kadritzke
Am 17. Dezember wird auf dem EU-Gipfel in Brüssel entschieden, wann die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beginnen und ob sie "ergebnisoffen" geführt werden sollen. Doch die Gegner einer Vollmitgliedschaft verabsolutieren geografische Kriterien und nehmen die Geschichte der europäisch-türkischen Beziehungen selektiv wahr. weiter »

Nur Partner: Türkei und Europa (Foto: AP)
von Ignacio Ramonet
Die Skeptiker eines EU-Beitritts der Türkei bemühen fadenscheinige Argumente. weiter »
von Ece Temelkuran
Die Türkei fühlt sich beim Gedanken einmal Mitglied der Europäischen Union zu sein wie eine Großfamilie beim Umzug in eine bessere Wohngegend. Dazu gehören Vorfreude und Ängste. weiter »
von Niels Kadritzke
In Zypern gibt es endlich Chancen für eine Lösung, doch die Krise in der Türkei lässt wenig Spielraum. weiter »
Grenzübergang in der geteilten Hauptstadt Nikosia (Foto: Reuters)
Das Zypernproblem steht seit fünfzig Jahren auf der internationalen Tagesordnung, doch Kompromiss zwischen griechischer und türkischer Volksgruppe ist nicht in Sicht. Die Hoffnung der EU, dass die Aufnahme der geteilten Republik eine Wiedervereinigung fördern könnte, hat sich nicht erfüllt. Vielmehr schafft der Zypernkonflikt der Union erhebliche Probleme, auch im Verhältnis zum Beitrittskandidaten Türkei.
aus: Atlas der Globalisierung 2007, S. 176/177
